Die Altäre
Der neugotische Hochaltar wurde von dem Münchner Künstler Balthasar Schmitt gefertigt. Er ist fast ganz naturbelassen; Farbe tragen nur die beiden Engel rechts und links vom Tabernakel, das "Schweißtuch der Veronika"darüber, die Figuren im Gesprenge, dem Türmchenaufbau; (oben: Gott Vater mit Tiara, darunter Jesus Christus, der Erlöser; als Verbindung zwischen beiden der Hl. Geist; links: Maria, die Mutter des Herrn; rechts: Johannes der Täufer, in der Hand einen Diskus mit dem Lamm Gottes). |
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Die Holzreliefs der Altartafeln zeigen folgende Szenen: Links außen: Die Magier aus dem Morgenland verehren das Jesuskind und bringen ihm Geschenke dar. Linke Mitte: Der 12-jährige Jesus versetzt durch sein Wissen und seine Weisheit die Schriftgelehrten im Tempel in Erstaunen. Rechte Mitte: Jesus bei seinem öffentlichen Wirken: er lehrt das Volk und heilt Kranke. Rechts außen: Jesus überwindet in seiner Auferstehung siegreich Grab und Tod. Während der Fastenzeit, wenn die beiden Flügel des Altares zugeklappt sind, bieten sich dem Betrachter zwei Gemälde des Münchner Malers Gebhard Fugel, die den Kreuz tragenden Jesus und seine Abnahme vom Kreuz darstellen.
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ZA - Zelebrationsaltar
Der Zelebrationsaltar bildet seit seiner konsekration am 19.02.1989 durch unseren em. Weihbischof H. H. Alfons Kempf den Mittelpunkt des Chores.
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MA - Marienaltar
Der Marienaltar zeigt in der Mitte die Krönung Mariens: nicht die schmerzempfindende, sondern die siegreiche Mutter, die den Lohn ihrer Mühen, die himmlische Krone empfängt, steht im Mittelpunkt des Altares. Darunter die Worte: "Süßes Herz Mariä, sei unsere Rettung!" |
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Auf dem Relief links davon empfängt der hl. Dominikus den Rosenkranz aus der Hand des Jesuskindes. Darunter lesen wir: "Rosenkranzkönigin - Mutter der Gnade!" Das rechte Relief zeigt die Hl. Familie: die Hausfrau und Mutter Maria ( mit Spindel ) und der Zimmermann Josef bei der Arbeit, zusammen mit dem Kind Jesus, das ein Buch in der Hand hält. Darunter steht: "Heilige Namen, allzeit beisammen, Jesus, Maria, Josef" Die Rückwand ist ein mit Lilien geziertes Feld, in dessen Zentrum ineinandergeschlungene Buchstaben den Namen Maria ergeben. Dieser Altar ist eine Stiftung des Fürstenhauses zu Löwenstein, Kleinheubach.
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JA - Josefsaltar
Den Mittelpunkt des Josefsaltares bildet die Figur des hl. Josef mit dem Jesuskind; zu seinen Füßen das Modell der Pfarrkirche. Sie wird eingerahmt von den Apostelfürsten Petrus und Paulus. Ganz außen stehen links Johannes der Täufer, rechts die heilige Margaretha. Die Figuren dieses Altares stammen von Thomas Buscher (damals Akademieprofessor in München). |
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Die Predella hat in ihrer Mitte einen einfachen Tabernakel, links und rechts davon Spruchbänder, mit Pflanzenornamenten verziert. Links Psalm 104,21: "Er hat ihn zum Herrn seines Hauses gesetzt" Rechts ein Zitat aus dem Buch Genesis (41,55): "Gehet zu Josef! Was er euch sagen wird, das thuet" Beide Zitate verbinden im Sinn der Theologie der Jahrhundertwende den Inhalt der Aussage mit dem Wirken des hl. Josef. Auch bei diesem Altar ist die Rückwand unter der Mensa ein mit Lilien geziertes Feld, in dessen Zentrum ineinandergeschlungene Buchstaben den Namen Josef ergeben. Interessant ist, dass die beiden Seitenaltäre einem zweifachen Kontrast Ausdruck geben: Maria - Josef und Herz Mariä - Herz Jesu. Während das Herz-Mariä-Bildnis auf den ersten Blick als solches zu erkennen ist, muss man beim Jesusknaben vor dem hl. Josef schon genauer hinsehen, bis man sein für alle offenes Herz entdeckt.
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Quelle der Informationen:
Kath. Pfarramt St. Peter in cathedra (Hrsg.), Der etwas andere Kirchenführer, Großheubach, 1999, 2. verbesserte Auflage
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